Zu meiner Person

Karola Koslowski

Ich heiße Karola Koslowski, bin 1959 in Stalinstadt geboren.

2002 bekam ich die Diagnose Parkinson mitgeteilt.

Der Neurologe, ließ mich mit dieser Diagnose allein.

Hilfe fand ich in meinem Hausarzt, er war der jenige, der den Kontakt zur Selbsthilfegruppe hergestellt hat.

Ich rief dort, an, mir wurde sofort geholfen.

Erst per Telefon und dann durch den Besuch der Gruppenleiter von Frankfort Oder und Guben.

Endlich waren da Menschen, die mich verstanden haben, mir geholfen haben.

Der damalige Landesbeauftragte der Deutschen Parkinsonvereinigung e.V., hatte sich Zeit genommen, mit mir persönlich zu sprechen.

Als ich dann zur Tabletteneinstellung in Beelitz - Heilstätten war, kam er mich dort besuchen und half mir dabei, einen neuen Neurologen zu finden.

Ich fand das so toll, dass fremde Menschen mir geholfen haben.

Die SHG gab mir Halt.

Aus Erfahrung weiß ich also, was es heißt mit Parkinson zu leben.

Ich möchte meine Erfahrungen weitergeben. Weil ich mit meiner Erkrankung möchte ich anderen helfen.

Vor 4 Jahren wurde ich gefragt, ob ich Mitglied in der Deutschen Parkinsonvereinigung (DPV) werden möchte.

Ich habe gleich zugesagt und bin dadurch aus meiner Selbstisolierung rausgekommen.

Die Gemeinschaft hatte mir Kraft gegeben, endlich waren gleichgesinnte da, die verstanden haben, was man sagt.

Es gibt noch viel Unwissenheit bei den Betroffenen und Angehörigen, z.B. zu den Medikamenten oder ob man Sport treiben darf oder soll.

Dabei ist sehr wichtig, dass Parkinsonpatienten über ihre Krankheit infortmiert sind und von einem Arzt, der über ein solides Wissen verfügt betreut werden.

Jeder hat seinen eigenen Parkinson und den muss er genau kennen. 

2.3.07 16:27, kommentieren